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Uli Ruoff wird zur kommenden Saison Co-Trainer bei unseren Herren I. Ein echter Glücksgriff.

Nachdem Hubert Baumgärtner mit Ablauf der aktuellen Runde aus rein beruflichen Gründen nicht mehr als Co-Trainer an der Seitenlinie agieren kann, spielte uns das kreiselnde Trainerkarussell anderer Vereine in die Karten: namentlich Uli Ruoff.

"Da sehe ich wenig Aussichten auf Erfolg..." war der erste Grundtenor, eine Anfrage bei dem in Mössingen wohnhaften, in Dusslingen aufgewachsenen und in Bodelshausen verwurzelten Uli Ruoff betreffend.
Aber: wer nicht fragt, der nicht gewinnt. Und: wir können ein stimmiges Konzept vorweisen, eines das einen Fußball-Fanatiker anfixen kann. Junge Trainer, junges Team, Spieler aus der eigenen Jugend, in der SGM verwurzelt, befreundet.

Der ersten losen Anfrage von Bernd Seifried und Stefan Mader folgten weiteren Gespräche. Und mehr und mehr wuchs die gegenseitige Begeisterung, an der Sache und die Lust und Freude gemeinsam etwas aufbauen, langfristig angesiedelt, in einem harmonischen Umfeld.
Stefan Mader freut sich sehr auf die Zusammenarbeit: "Wir hatten super Gespräche, in denen wir schnell gemerkt haben, dass wir 'Fußball ähnlich denken'."
Uli ist also unser neuer Mann. Wir sind Ulis neue Adresse.
Ist das ein Paukenschlag?

Ursprünglich plante er zur neuen Saison wieder als Trainer einer 1. Mannschaft in den regionalen Fußball zurückzukehren. Zu sehr liebt er den Fußball und die Arbeit als Trainer mit engagierten Kickern. In den Gesprächen mit uns nahm eine weitere Idee Gestalt an. Nicht als Headcoach zu agieren, sondern vordergründig die Ausbildung, die Weiterentwicklung unserer Kicker zu forcieren, zudem weiterhin an der Seitenlinie zu taktieren, in einem jungen, ambitionierten Team die sportlichen Möglichkeiten ausloten zu können.

Der 47-jährige kann auf viele Jahre Trainertätigkeit zurückblicken. Die geringe Zahl seiner Trainerstationen und die langen Jahre der Verweildauer verdeutlichen: Er steht für Kontinuität, Loyalität und Nachhaltigkeit. Lange Zeit in Bodelshausen bei der A-Jugend und den Herren aktiv (ingesamt 12 Jahre), ganze 7 Jahre in Talheim und Öschingen. Überall geschätzt und gerne gesehen, im Steinlachtal zuhause.

Wir freuen uns mit Beginn der Saison 2026/2027 einen weiteren "positiv Fußball-Verrückten" in unserer SGM begrüßen zu dürfen und sind überzeugt, dass mit Uli ein weiteres Zahnrädchen in unserem Fußball-Uhrwerk tickt, Taktgeber und Unruh um die Zeiger auf Erfolg zu stellen. 

Stefan "Stulle" Mader betont: "Für die Rückrunde hoffe ich auf einen weiterhin erfolgreichen Verlauf, gemeinsam mit Hubert. In die Richtung, in die wir zwei als Trainerteam letzten Sommer losgegangen sind, gehen Uli und ich ab Juli weiter."


An dieser Stelle sei jetzt schon ausdrücklich das langjährige Engagement von Hubert Baumgärtner erwähnt und gewürdigt. Unser Plan war es auch über die Saison hinaus mit ihm gemeinsam weiter zu arbeiten, aber nicht alles im Leben dreht sich um den Fußball oder unsere SGM. Hubert betont, dass er seinen Schritt sehr bedauert, da ihm die Jungs schon sehr ans Herz gewachsen sind und bilanziert: "Das Jahr mit Stulle hat mir zum Abschluss meines Trainerlebens nochmal so richtig Spaß gemacht."
Sich treubleibend wird er bis zum Saisonende weiter für uns und seine Jungs Gas geben. 

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Samstag, 17.01.2026 - Sonntag, 18.01.2026

UNSER Steinlach-Cup

Der traditionelle Steinlach-Wanderpokal - wie das Tagblatt-Turnier - eine feste Größe im Event-Kalender der Fußball-Clubs der Region - fand am Wochenende des 17.01.2026 in der Mössinger Steinlachhalle statt, organisiert wie seit langem von unserer SGM, unterstützt von der Steinlachgemeinschaft Fußball, vielen Dank an deren langjährigen Chef Wolfgang Fleuchaus.

Daten und Fakten

  • Heimsieg: Sieger bei der D-Jugend wurde unsere D1. weiteren Sieger kommen auswärts.
  • Insgesamt werden 353 Treffer erzielt.
  • Familiäre Atmosphäre -man kennt und schätzt sich, faire Spiele, toller Hallenfußball, leider nicht ganz ohne Verletzungen. Gute Besserung an alle die Rekonvaleszenten.
  • Unsere „Helmut-Bauer-Bande“ hielt auch in 2026 stand, die Rundum-Bande aus eigener Herstellung, zwar in die Jahre gekommen, trotzdem junggeblieben

Die Gesichter des Turniers

Schon jetzt eine feste Institution: unsere Turnierleiter, -sprecher, -lenker. Nach dem Tagblatt-Turnier versorgten sie auch am vergangenen Wochenende Spieler, Trainer und Zuschauer mit Informationen, Ergebnissen, Last-Minute-Playlist. Spiel- und Tabellenständen, Torschützen: Jakob „“JJ“ Schuchmann, Marcel Lohan, Thorsten Nebe.

Wettbewerbe und Ergebnisse

Sportlicher Wettkampf: Leidenschaft, Ehrgeiz, Schweiß, Freudetränen und Tränen der Enttäuschung.

Endlich mal wieder ein Heimsieg für unsere SGM. Im Wettbewerb der U13 holte sich unsere D1 souverän den Pokal. Die weiteren Pokale gingen nach Gomaringen (U15) und nach Ofterdingen (U11). Bei der U17 holte „DuGoNe“ den Titel.

Positiv ...

... ist die große Resonanz bei den jüngeren Jahrgängen. Das Teilnehmer-Feld hätte durchaus größer ausfallen können. Ein zusätzliches E-Jugendturnier am Wochenende des Tagblattes ermöglichte vielen Spielern ein Turniererlebnis.

Negativ …

fiel nichts in Gewicht. Einzig, dass wir nicht allen Bewerbungen für die Wettbewerbe zusagen konnten. Diesem Umstand wird man in den nächsten Jahren Rechnung tragen und versuchen den Turnierplan bei den jüngeren Jahrgängen auszuweiten.

Die Schiedsrichter

Und wieder mal wurden herausragende Schiedsrichterleistungen von den Mitgliedern der Schiedsrichtergruppe Tübingen geboten. Herzlichen Dank und ein dickes Lob an alle Referees.

Ausblick nach 2027

Am Ende eines Turniers steht ein Gesamtsieger: der Fußball. Für 2027 steht die die Ausweitung des Turnierplans bei den jüngeren Jahrgängen sowie auch ein A-Jugendturnier auf der Agena des Organisations-Teams.

Die Unterstützer

  • Die Steinlachgemeinschaft Fußball - die Vereinigung aller Fußballvereine des Steinlachtals - unterstützt seit vielen Jahren die Jugendarbeit in der Region. Eine feste Größe stellt hier Steinlach-Cup dar. Vielen Dank an Wolfgang Fleuchaus als Vertreter dieser Vereinigung.
  • Die Sponsoren der SGM
  • Die Stadt Mössingen und deren Hausmeister, die uns auch in 2026 kompetent und zuvorkommend begleiteten.
  • Eltern und alle, die mithelfen.
  • Die vielen Fans, ohne die ein Event nur halb so schön wäre.

Die Sieger und Platzierten

F-Jugend 

SGM Mössingen/Belsen, SV Nehren, VfB Bodelshausen, SGM Talheim/Öschingen, TSV Ofterdingen, TSV Gomaringen, SF Dußlingen, TV Derendingen

E-Jugend 

  1. TSV Ofterdingen 1
  2. SGM Mössingen-Belsen 1
  3. TV Derendingen 1
  4. TSV Ofterdingen 2

D-Jugend 

  1. SGM Mössingen-Belsen 1
  2. VfB Bodelshausen 1
  3. TV Derendingen 1
  4. TV Derendingen 2

C-Jugend 

  1. TSV Gomaringen 1
  2. TSV Ofterdingen 1
  3. TV Derendingen 1
  4. SGM Mössingen-Belsen 1

B-Jugend 

  1. SGM Dußlingen/Gomaringen/Nehren I
  2. SGM Talheim/Öschingen/Gönningen I
  3. SC Concordia Zollern I
  4. SGM Dußlingen/Gomaringen/Nehren II

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Tagblatt-Turnier auch in 2026 ein tolles Event

Das 41. Hallen-Fußballturnier des Schwäbischen Tagblatts fand auch in diesem Jahr in der Mössinger Steinlachhalle statt, organisiert durch die SGM Mössingen Belsen.

Die Teams ...

  • 20260109 181633

    SGM Mössingen/Belsen II

  • 20260109 181847

    SV Nehren

  • 20260109 181954

    SSC Tübingen

  • 20260109 182253

    SGM TÖG I

  • 20260109 184516

    TSV Gomaringen II

  • 20260109 184812

    SF Dusslingen

  • 20260110 120839

    TSV Sondelfingen

  • 20260110 121142

    SGM K'furt/Kusterdingen

  • 20260110 121813

    TSV Ofterdingen I

  • 20260110 122337

    TSV Hirschau

  • 20260110 1235430

    TSV Mähringen

  • 20260110 122634

    TSG Tübingen II

  • 20260110 122954

    SV 03 Tübingen II

  • 20260110 124643

    SG Reutlingen

  • 20260110 125348

    SV Walddorf

  • 20260110 125705

    SGM TÖG

  • 20260110 161055

    SSC Tübingen

  • 20260110 162338

    TSV Eningen

  • 20260110 162621

    TSG Tübingen I

  • 20260110 162803

    SV Nehren II

  • 20260110 163046

    TSV Mähringen

  • 20260110 163227

    TSV Ofterdingen II

  • 20260110 163441

    TSV Gomaringen I

  • 20260110 163821

    SGM Mössingen/Belsen I

  • 20260110 164818

    SG Reutlingen

  • 20260110 172521

    VfB Bodelshausen

Fotos: SGM Mössingen/Belsen

Die Fakten

  • Titel und Wanderpokal gehen an den SV Nehren. Zum fünften Mal;
  • Verbandsligist TSG Tübingen unterliegt dem Nachbarn SV 03 Tübingen;
  • Novum: Vier Spieler mit der Torjägerkanone. Alexander Lauxmann (TSV Hirschau), Constantin Zeyer (TSG Tübingen), Benedict Rammeiser (SV Nehren) als auch Jonathan Charlier (SSC Tübingen) erzielten jeweils 8 Treffer im gesamten Turnierverlauf;
  • Torrekord von 17 Toren bleibt unangetastet. Wohl ein Rekord für die Ewigkeit;
  • Insgesamt werden 379 Treffer erzielt. Für einen Rekord viel zu wenig;
  • Faire Spiele, toller Hallenfußball. Kaum Verletzungen, gute Besserung und vielen Dank an die Physios des Rehaktiv unter der Regie von Toni Globuschütz

Vorrunde

Die Vorrunde

In den sechs Vorrundengruppen, die am Freitag und Samstag ihre Spiele austrugen, strauchelte von den höherklassigen Mannschaften lediglich der Bezirksligist TSV Gomaringen I, deren Zweite kam weiter. Papierform ist manchmal nicht aussagekräftig.

Die TSG Tübingen erzielte in ihrer Gruppe beachtliche 29 Tore, die SF Dußlingen qualifizierte sich nach eigener Fan-Aussage "... seit langem ..." mal wieder für die nächste Runde, auch der B-Ligist TSV Eningen II überraschte. Stark präsentierte sich der TSV Sondelfingen, der alle Spiele in der Gruppe gewann.

Erfreulich aus Mössinger Sicht. Die SGM I sicherte sich den Gruppensieg. u.a. mit einem 11:0 Sieg und einem fulminant dribbelnden Moritz Randecker. Ebenso Florentin Wagner zeigte sich nach langem Auslandsaufenthalt in guter Form, er steuerte sogar einen Kopfballtreffer im Spiel gegen den SSC Tübingen bei, zum Missfallen einer Mössinger Neurologin (Anm.: Name ist der Redaktion bekannt), die Kopfbälle aus medizinischer Sicht ablehnt.
Medizinisch und hektisch wurde es dazu im Spiel zwischen dem TSV Ofterdingen und der TSG Tübingen II. Bei einem Gerangel bekam Schiedsrichter Simon Mattes unbeabsichtigt von einem Spieler was ab und musste mit einer blutigen Lippe 45 Sekunden vor Spielende raus. Die Partie wurde von einem anderen Schiri zu Ende geleitet, Mattes konnte nach der Schrecksekunde auch weiter machen: Schiedsrichter der SR-Gruppe Tübingen sind hart im Nehmen.

NB. Dauerbrenner Beyhan Özdemir vom SV Nehren ließ es sich auch an seinem 56. Geburtstag nicht nehmen beim Tagblatt-Turnier aufzulaufen.

Zwischenrunde

Die Zwischenrunde

In der Zwischenrunde mit 12 Teams in vier Gruppen gab es eine sogenannte "Todesgruppe" mit dem TSV Ofterdingen, TSG Tübingen I und dem SV Nehren I. Durch dem Turniermodus mit einer Qualirunde musste sich aber noch kein Team mit dem Ausscheiden beschäftigen, eher Liebäugeln mit dem Gruppensieg, gleichbedeutend mit dem direkten Einzug ins Viertelfinale.

Erneut erfreuliche Ergebnisse für uns als Gastgeber: dank einer Leistungssteigerung im zweiten Spiel gegen den TSV Eningen qualifizierten wir uns direkt für das Viertelfinale. Ofterdingen setzte sich in seiner Gruppe dank engagierter Leistungen gegen die Favoriten durch, Die weiteren direkten Viertelfinalisten kamen aus Hirschau und vom SSC Tübingen.

Qualirunde

Die Qualirunde

Die Zweiten und Dritten der Zwischenrunde spielten die die noch freien Plätz im Viertelfinalisten aus. Endstation war hier für den TSV Sondelfingen (gegen Nehren) und die SF Dußlingen (gegen TSG II) sowie - wie erwähnt - die TSG I (gegen den SV03). In der Erfolgsspur blieb der TSV Eningen II, der im Spiel der "Underdogs" den Gomaringen II besiegte und somit als letzter B-Ligist im Wettbewerb.

Endrunde

Die Endrunde

Viertelfinals

Die ersten beiden Viertelfinals lieferten dann alles, was (Hallen-)Fußball so reizvoll macht. Emotionen, Diskussionen auf und neben der "Platte", Schiri-Schelte, Rudelbildung an der Bande, wildes Gestikulieren. 

Beim Sieg des TSV Ofterdingen gegen die TSG Tübingen II ging es in der Endphase dann kurz hoch her, besagte Rudelbildung, Kragenhalten. Einfach unterschiedliche Meinungen der Gegegenheitenn und Situation. Noch ein wenig Brüllen über die Tribüne, dann war alles wieder ruhig.

Im zweiten Viertelfinale hatten nach Spielende die Spieler des TSV Hirschau "dringenden" Redebedarf mit Schiri Burak Kurban. Dieser stoppte drei Sekunden vor Schluss beim Stand von 1:1 die Zeitnahme, somit ermöglichte er dem SV Nehren noch einen Eckball. Prompt schoss kurz vor der Schlusssirene Marco Binder die Nehrener ins Halbfinale. Die Begründung Kurbans: "Wir haben vereinbart: wenn der Ball in der letzten  Minute nicht spielbar im Aus ist, dann wird die Uhr gestoppt.". Eine Begründung und Regelauslegung, die selbstredend den Hirschauern nicht gefiel noch einleuchete. Einfacher wäre es gewesen, man hätte die Ecke besser verteidigt. So wurde es nichts mit der Titelverteidigung.

Die SSC Tübingen stoppte den Siegeszug des B-Ligisten aus Eningen, die mit Leistung aber voll umfänglich zufrieden waren und die Überlegenheit des SSC neidlos anerkannten.

Im letzten Match der letzten Acht, nutzte der SV 03 Tübingen die kleinen Fehler unserer SGM I eiskalt aus. Da wäre nach einer Führung durchaus mehr drin gewesen. Eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Ballwegschlagens, unnötig und überflüssig, spielt da dem SV in Karten. In Unterzahl kann man selten ein Spiel noch drehen.

Die Halbfinals

Hin und Her ging es in der Neuauflage aus der Zwischenrunde: Nehren legte vor, Ofterdingen glich aus. Der SV hatte aber einmal mehr die Nase mit 4:3 vorne.

In einem weiteren Tübinger Derby setzte sich der SSC glücklich im Zehnmeterschießen gegen den SV03 durch.

Das kleine Endspiel

... fiel aus. Der Veranstalter lobte lieber zwei dritte Plätze aus. Das "Spiel der Verlierer" wird nicht sonderlich geliebt.

Sichtweise

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DAS Endspiel

Der Auftakt zum Endspiel sorgte für die Einlaufkinder unserer Bambinis und E- und F-Jugend für das besondere Highlight. Licht- und Nebeleffekte untermalten in der abgedunkelten Halle die namentlich Vorstellung und bereiteten den Finaliste einen gebührenden Empfang zum Endspiel. Gemeinsam mit den Kids marschierten der SV Nehren und der SSC Tübingen auf das Spielfeld.

In einem ausgeglichenen Endspiel setzte sich letztlich doch die Quailtät der Einzelspieler durch. Vor dem Block der mitgereisten Fans, erzielten Rammeiser und Marco Binder die entscheidenden Treffer in der viermütigen Verlängerung, nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Turniersieger: SV Nehren

Der Pokal

Den altehrwürdigen Wanderpokal des Turniers überreichte traditionell Mössingens Oberbürgermeister Michael Bulander an die Nehrener Yannik Dorka und Robert Keller. Nicht unerwähnt darf das Preisgeld von 500 Euro bleiben. 

Auf die Frage, wie die Prämie eingesetzt wird, antwortete Yannik Dorka lakonisch: "Sparen".

Die vom Schwäbischen Tagblatt ausgelobte Prämie überreichte in Vertretung, Sportredakteur Tobias Zug. Geschäftsführer Tim Hager fand erneut nicht den Weg nach Mössingen. Es wurde gemunkelt, dass es am Navi lag.

SV Nehren mit Pokal und Nachwuchs
Die Sieger mit Pokal zwischen OB Michael Bulander und Tagblatt-Redakteur Tobias Zug

Das Team des Turniers

Wie im Vorjahr wurde Torhüter Vincent Stenzel vom TSV Hirschau in die Tagblatt-Turnier-Fünf gewählt.

Tor: Vincent Stenzel (TSV Hirschau)
Benedict Rammeiser (SV Nehren), Eduard Sorokolietov  (TSV Ofterdingen), Mete-Kaan Celik (SV 03 Tübingen), Jonathan Charlier (SSC Tübingen)

Der Veranstalter

Nachdem im letzten Jahr lediglich 26 Teams gemeldet hatten, konnte das Teilnehmerfeld in 2026 wieder auf 29 Mannschaften aufgestockt werden. Leider eine ungerade (Prim-)zahl, leider hinsichtlich des Turnierplans. Die erfahrene Turnier-Orga stellte aber wieder einen vorzüglichen Zeitplan zusammen, in der Vorrunde mit sechs Gruppen, einer Zwischenrunde und vor den traditionellen Viertelfinals im gewohnten KO-Modus, noch eine vorgelagerte KO-Runde, die es allen Teams Spielzeit ermöglichte und Ausrutscher in der Zwischenrunde auszugleichen.

Der Freitagabend zeigte sich traditionell als Publikumsmagnet. Die Tribünen der Steinlachhalle füllten sich mit begeisterten Fans, die nicht nur die spannenden Partien auf dem Spielfeld verfolgten, sondern auch die Gelegenheit nutzten, alte und neue Bekanntschaften zu pflegen.

Am Samstag und Sonntag brachte der gefüllte Zeitplan mit sich, dass die Halle stets bestens besucht, die Stimmung der Zuschauer war hervorragend. Die Teams lieferten sich faire, aber hochspannende Begegnungen, die das Publikum immer wieder von den Sitzen rissen. Von der ersten Minute an bis zur finalen Entscheidung herrschte eine elektrisierende Atmosphäre.

Aber auch die Teams hinter der Theke und an der Kasse waren in Hochstimmung, arbeiteten Hand in Hand und sorgten dafür, dass trotz des großen Zuschauerandrangs niemand durstig und hungrig blieb.

Das Team hinter dem Turnier

Jakob "JJ" Schuchmann, Marcel Lohan, Tom Baumgärtner, Till Steinhilber, Thorsten Nebe bilden in der Turnierleitung mittlerweile ein kongeniales Team, perfekt eingespielt, fehlerfrei und punktegenau in der Zeiteinteilung. Leichtere Handicaps mit unleserlichen oder komplizierten Spielernamen: Kein Problem.

André Kauper und sein Catering-Team aus den einzelnen Sparten des SGM-Fußballs, aus Jugendtrainer, AH Belsen, AH Mössingen, Aktive Mannschaften, selbst Ehefrauen der Verantwortlichen sowie Vorstände der beiden Vereine halfen mit. Alles in allem etwa 90 Helfer und Helferinnen. Abteilungsleiter Mario Luz fasste sich kurz: "Ein geiles Team, unsere SGM".

Einmal mehr waren auch die Schiris sehr zufrieden mit unserem Turnier und dem Drumherum: "Einfach das Turnier mit der besten Rundum-Versorgung und höchstem Spaßfaktor." On-Top noch der faire Ablauf, wenig strittige Szenen, keine schwerwiegenden Blessuren. Die Schiris wollen wiederkommen.

Der stille Star des Events

Unsere Rundumbande ist und bleibt der stille Star. Gehegt und gepflegt sorgt deren Aufbau und Dasein für die spektulären Spielszenen beim Tagblatt-Turnier, die Szenen, die den Spielern in Sachen Handlungsschnelligkeit, Reaktion, Athletik und Ausdauer viel und mehr abverlangen.  

Der "Star" hielt auch in 2026 sämtliche Anforderungen und Belastungen der Herren Fußballer Stand.
Ein Verdienst von Montage-Bande und Pflegedienst um Dirk Steinhilber. Jahr für Jahr wird die Holzkonstruktion des "Stars" in ein stabiler "Seitenlage" gelagert, kleinere Blessuren ausgebessert, Löcher geflickt und zum Turnier in Stellung gebracht.
Die in die Jahre gekommene und gebrechliche Steinlachhalle als ebenfalls stiller Nebendarsteller bietet für das Turnier den passenden Rahmen und komplettiert den Setup für die jahrzehnte andauernde Erfolgsgeschichte. Es is abzuwarten, wie lange uns die beiden Oldies erhalten bleiben.

Impressionen ...

Fotos: Dieter Brunner
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Fazit

Trotz der Anstrengungen und der vielen Arbeit vor, während und nach dem Turnier: die Vorbereitungen für die 42. Auflage des Tagblatt-Turniers laufen schon.

Der Spaß am Event ist riesig, das positive Feedback gigantisch und motivierend.

Dann können im Januar 2027 auch die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Übergibt wieder ein OB Michael Bulander den Pokal?
  • Übergibt er ihn mal gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Namenspaten "Tagblatt"
  • Wird Tobias Zug (aka "tzu") mehr personelle Unterstützung vom Tagblatt bekommen?
  • Begrüßen wir den FC Rottenburg wieder in Mössingen?
  • Knackt ein Spieler die Torrekord von 17 Toren?
  • Übersteigt die Teilnehmerzahl die magische 30
  • Greift unsere SGM endlich mal wieder nach dem Wanderpokal?

Mini-Randnotiz

Kaum hatten sich die Reihen der Hallentribüne gelichtet, kamen die Randerscheinungen unserer Gesellschaft zu Tage.

Vermutlich ringen die Hinterlassenschaften alten Hasen unter den Turnier- und Event-Veranstaltern lediglich ein Achselzucken ab, dem Tagblatt-Team abverlangen diese hingegen noch Kopfschütteln.

Begriffe wie "Mülleimer" oder "Pfandflasche" scheinen aus dem Wörterbuch gestrichen worden zu sein, offensichtlich spielen diese  bei vielen unserer Gäste keine Rolle mehr in Wortschatz oder Handlungsspielraum.

Unabhängig von Alter, Geschlecht oder oder kulturellem Hintergrund: Viele Gäste hinterließen ihren Tribünenplatz als Müllhalde. Frei nach dem Motto: da wo ich geh und steh, lass ich meine Häuflein fallen. Reimt sich nicht, ist nicht poetisch.

Ein Sammelsurium an Weggeworfenem: volle und leere Flaschen, egal ob Glas oder PET, egal ob Pfand oder Einweg, Tüten, Pizzastücke oder -pappen. Ferner haufenweise ausgespuckte Kürbiskernschalen oder ausgespuckte Snus-Beutel und Ähnliches und vieles mehr. 

Einige Zeitgnossen und Mitmenschen scheinen hohe Ansprüche an sich und ihr gesellschaftliches Umfeld zu stellen und überhöhen offensichtlich ihre eigenen Lebensumstände. Wie lässt sich diese Hinterlassenschaft sonst begründen? Oder ist es ein Zeichen von Dekadenz oder fehlt es ganz einfach an Erziehung, Etikette und Kinderstube. Ob die Szenerie den von Friedrich Merz geprägten Begriff des "Stadbildes" symbolisiert oder Spiegelbild ist für eine ignorante Grundeinstellung: "... irgendjemand wird oder muss meinen Dreck, meine Sauerei ja entfernen"? Ein Urteil überlassen wir dem geneigten Leser.

Betrachtet man die den Unrat hinterlassenden Personen, denkt man sich seinen Teil und schüttelt weiter den Kopf, oder zuckt doch mit den Achseln.

Natürlich nur eine Randnotiz: Die große Mehrheit weiß sich zu benehmen.

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Das Personal-Karussell bei der SGM hat sich nur kurz gedreht, die Weichen sind neu gestellt.

Unsere beiden SGM-Herrenmannschaften werden zukünftig noch enger verzahnt, als Einheit agieren und denken, sowie gemeinsam trainieren. Zudem wird die U19 noch früher bei den Aktiven integriert.

Ab der kommenden Rückrunde übernehmen Max Haug, sein Vater Oliver Haug sowie Max Bulander das Training und die Betreuung der zweiten Herrenmannschaft. 

Alle drei sind seit Jahren als Trainer innerhalb der SGM aktiv und bilden künftig ein starkes Rückgrat für unsere "Zweite". Sie stehen für Kontinuität, Identifikation und Stabilität. Gemeinsam mit ihren Spielern und Mannschaftskollegen wollen sie nun neue Wege gehen. 

Zusammen mit den Trainern der 1. Mannschaft, Stefan Mader und Hubert Baumgärtner, soll die Philosophie der SGM fortgeführt werden: Spieler aus der eigenen Jugend entwickeln, Talente fördern, Trainer aus den eigenen Reihen fördern - ehemalige Spieler, die den Verein kennen und der SGM ein Gesicht verleihen.
In Zusammenarbeit mit dem U19-Coach Jasmin Siljic, sollen zudem die Teenies gezielt an die Aktiven herangeführt werden.

Nach dem Rücktritt von Sami Hamze von seinem Traineramt mit Ende der Vorrunde war die Sportliche Leitung ab Anfang November mit der Nachfolgeregelung beschäftigt. Nicht wirklich das, was sich Bernd Seifried und Thomas Bock für ihren Ehrenamts-SGM-Terminkalender wünschen, aber aus einer vermeintlichen Not eine Tugend zu machen, zeichnet unsere erfahrenen Strategen aus. Für sie - und die Führung der SGM - war es naheliegend, auf dem eingeschlagenen Pfad weiterzugehen und der eigenen Linie treu zu bleiben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen soll nicht allein die erste Mannschaft als Aushängeschild dienen. Vielmehr soll ein zweites - idealerweise ein drittes - Team ein stabiler Nährboden für einen nachhaltigen und erfolgreichen Vereinsfußball sein. Natürlich gehören sportliche Erfolge dazu und sind das primäre Ziel; Titel und Siege sind das Salz in der Suppe des Sports. Doch darüber hinaus gibt es noch viel mehr: Spaß am Fußball allein, Gemeinschaftssinn, Teamspirit. Ein freundschaftliches Kollektiv, das durch nichts erschüttert wird, schon gar nicht durch Niederlagen auf dem Spielfeld. Gilt oft schon der Zweite als erster Verlierer, werden wir unsere Teams immer als Gewinner sehen.

An dieser Stelle gilt unserer besonderer Dank Sami Hamze für sein jahrelanges Engagement - in der SGM und schon zuvor in der Spvgg und dem TVB. Immer mit Vollgas und Herzblut hat er die Mannschaften betreut, versucht seine Spieler stetig zu verbessern und somit erfolgreich Fußball zu spielen. Merci, Sami.



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Die Stadt Mössingen und der TV Belsen 1906 e.V. suchen Zeugen – Belohnung in Höhe von 2.000 Euro für die Aufklärung.

Entsetzen gepaart mit Empörung und kollektivem Kopfschütteln herrschte am Morgen des vergangenen Samstags, 08.11.2025, auf unserem Sportgelände in Belsen.

In der Nacht zuvor hatte ein noch unbekannter Autofahrer seine Spuren auf dem Rasenplatz hinterlassen. Nachdem er wohl über den Seitenweg auf das Spielfeld gefahren war, kreiselte er mehrfach über den gesamten Rasenplatz und pflügte seine Reifenspuren ins Gras. Was von oben dem Labyrinth in einem Maisfeld ähnelt, entpuppt sich bei näherem Betrachten als großflächiger Schaden enormen Ausmaßes.
Die Luftbilder, die uns unser Jugendtrainer Tillman Steibli dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat, verdeutlichen detailliert den Umfang der Schäden am Rasenplatz.

Was im ersten Ansatz als "Dummen-Jungen-Streich" abgetan werden könnte, wird kurzerhand zu einer Straftat mit weitreichenden Folgen für die Opfer, unter Umständen und hoffentlich auch für die Täter.

Gere Wössner, Sportvorstand des TV Belsen, bezifferte die Höhe des Schadens im Worst-Case-Szenario im sechsstelligen Bereich. Sowohl Mössingens OB Michael Bulander, als Vertreter Stadt Mössingen als Eigentümer des Geländes als auch die eingeschaltete Polizei nahmen das Szenario noch am Vormittag in Augenschein.

Sowohl die lokale Presse als auch die überregionalen Agenturen berichteten online und in ihren Printmedien,  u.a. die Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt, der SWR und der Reutlinger GEA. Am Sonntagnachmittag war es  SWR3 sogar einen Kurzbericht in den Nachrichten ihres Senders wert.

Für uns als SGM hat diese Tat nicht nur monetäre Folgen, auch sportlich und organisatorisch kann sich diese mittelfristig zum Desaster auswirken: Ab dem Frühjahr 2026 soll bekanntlich unser Kunstrasen komplett saniert werden, somit droht das Ernwiesen als Trainings- und Wettkampfstätte komplett wegzufallen. 

Während sich der oder die Täter vermutlich für ihre "Heldentat" feiern lassen, laufen auf Seiten der Geschädigten und "Opfer" die Workaround-Planungen auf Hochtouren: wie lange muss man auf den Rasenplatz verzichten, kann die Sanierung des Kunstrasen planmäßig erfolgen, wo trainieren und spielen unsere Teams insbesondere unser Kids, und und und.

Wer etwas zur Aufklärung des Falles beitragen kann und will, darf sich gerne an Gere Wössner, den Vorstand Sport des TV Belsen, wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) oder direkt per Telefon (07071) 9721400 mit dem Polizeirevier Tübingen in Verbindung  setzen. Zudem denkt man über einen sogenannten "Finderlohn" nach.

Vandalismus bedeutet die absichtliche Zerstörung oder Beschädigung von fremdem oder öffentlichem Eigentum, meist ohne persönlichen Nutzen, sondern aus Wut, Langeweile oder Protest. Der Begriff soll auf den germanischen Volksstamm der Vandalen zurückgehen, die im Jahr 455 n. Chr. Rom plünderten. 

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